Firmengeschichte

kreidler_detailDie Geschichte der Kreidler Werke hat eine Vorgeschichte. Zu keinen Zeiten fallen dem Menschen Erfolge in den Schoß. Der am 19.5.1863 geborene Anton Kreidler, spätere Gründer der Kreidler´s Metallwerke, zeichnete sich in der Schule durch Fleiß und Können aus. Auf Oberrealschule folgten einige Semester Höhere Handelsschule und private Studien der Elektrotechnik.

Als "Einjähriger" diente er im Jahre 1883 beim traditionsreichen Stuttgarter 13. Ulanerregiment, unter Oberst Graf von Zeppelin. Als im Dezember 1884 sein Vater, der Königliche Hoftaiteur, starb, mußte der 21jährige sein Schicksal selbst in die Hand nehmen.

Er tat es mit Erfolg, mit 23 Jahren war er bereits Prokurist und Teilhaber einer bekannten Stuttgarter Textilmaschinenfabrik. Nur zwei Jahre später stellt er sich ganz auf eigene Füße.

Wir schreiben das Jahr 1888. In Berlin kauft der junge Schwabe Anton Kreidler eine handbetriebene Drahtumspinnmaschine und stellte sie zu Hause bei der Mutter in Stuttgart im Gastzimmer auf.

1889 gründet er die "Stuttgarter Telegraphen-und Kabelfabrik A. Kreidler". Firmensitz ist ein Raum in der Christophstraße, der Platz bietet für vier selbstkonstruierte Maschinen, angetrieben von einem 2 PS Gasmotor. Nur ein Jahr danach fordert das Firmenwachstum größere Räume, die in der Furtbachstraße gefunden werden. Doch auch hier wird alles rasch zu eng.

1892 baut er deshalb in der Kasernenstraße 56 ein großes Fabrik-und Wohngebäude. 12.-spulige Verseilmaschinen, 4.-spulige Litzenverseilmaschinen, eine Anzahl Bandwickel- und Klöppelmaschinen sowie Umspinnmaschinen für Baumwolle, Seide und Kammgarn gehören zu dem für die damaligen Verhältnisse schon sehr umfangreichen Maschinenpark. Gefertigt werden Drähte mit höchster Genauigkeit bis zur dünnsten Abmessung von 0,05mm. Ein Sonderprodukt ist der mit Seide umsponnene Constantandraht von 0,025mm, dünner als ein Frauenhaar. Höhepunkt in der Entwicklung des jungen Unternehmens ist die Teilnahme an der Stuttgarter Ausstellung für Elektrotechnik und Kunstgewerbe im Jahr 1896.

Ein Foto des Messestandes ist uns überliefert. Aus Berichten der Stuttgarter Ausstellungsnachrichten wissen wir, daß Anton Kreidler mit einer goldenen Medaille ausgezeichnet und persönlich vom König von Wüttenberg, in dessen Begleitung sich der Großherzog Friedrich II von Baden befand, beglückwünscht wurde.

Noch ehe das Jahrhundert zu Ende geht vollzieht der damals 36jährige eine Veränderung von entscheidener Bedeutung, er vereinigt seinen Betrieb mit der Süddeutschen Kabelwerke AG. Mannheim, deren Vorstand und Aufsichtsrat er durch mehrere Jahre angehört. In dieser Zeit fällt auch die Gründung der Züricher Draht- und Kabelwerke AG, an der er sich beteiligt. Wer diese Entwicklung verstehen will, muß in die Zeit schauen.

Der König fuhr zwar noch mit einer Pferdekutsche, um beispielsweise 1903 die Pauluskirche in Zuffenhausen einzuweihen. Doch es war nicht nur geruhsam. Es war eine Epoche des wirtschaftlichen Umbruchs. Nicht wenige erkannten die Zeichen der Zeit und setzten sich mit ganzer Kraft für die Verwirklichung neuer Ideen, neuer Techniken und neuer industrieller Möglichkeiten ein. Anton Kreidler war einer aus dieser Generation, zu der auch Bosch und ein Daimler zählten, einer Generation, dar Württemberg die gesunde Grundlage seinens wirtschaftlichen Wachstums verdankt. 1903 Gründung Kreidler´s Metallwerk Anton Kreidler, Firmensitz: Stuttgart, Mörikestraße 69. Erstes Produkt: Kupferfeindraht, kleinster Durchmesser 0,2mm 1904 Fertigungsbeginn Kupferfreileitungsseile und Kupferdrähte. 1905 Geländeerwerb in Zuffenhausen. 1906 April Baubeginn, am 16.10 Inbetriebnahme Werk Zuffenhausen, später Werk 1 1907 Die erste Krupp-Stangenpresse wird aufgestellt/ Fertigungsbeginn Messingstangen 1908 Fertigungsbeginn Kupferblech, Produktion läuft bis 1914/15 1910 Fertigungsbeginn Messingdrähte und Messingstangen / Errichtung Gebäude späteres Labor 1911 Fertigungsbeginn Freileitungsseile aus Reinaluminium / Errichtung Gießereigebäude 1914 der erste Weltkrieg zwingt zur Umstellung auf Ersatzstoffe, auf Eisen und Zink 1915 Einrichtung Kantine und Bau Eingangsmagazin, Anbau und Aufstockung der Räume für spätere Lehrwerkstatt.

1919 Umwandlung in Familien GmbH und Umbenennung in Kreidler´s Metall-u. Drahtwerke GmbH / Carl wird Geschäftsführer 1921 Grundstückserweiterung / Erstellung Presswerkbau 1923 Das spätere Verwaltungsgebäude entsteht. Bezug 1925 1924 Dipl.-Ing. Alfred Kreidler, Sohn des Firmengründers, tritt in das Unternehmen ein.

1925 Einrichtung des Chemischen und Mechanisches Labor / Dr. Wörmer wird technischer Leiter 1926 Fertigungsbeginn Messingblech, Produktion wird 1929/30 unterbrochen. 1927 Bau Elektrogießerei. 1928 Festverantstaltung anläßlich des 25jahrigen Firmenjubiläums 1930 Fertigungsbeginn Stangen und Profile aus Kupfer, Aluminium und Aluminiunlegierungen sowie Drähte aus Aluminium und Aluminiumlegierungen 1933 Entwicklung eigener Aluminiumlegierung ( Spanal).

1934 Siegelberg- Anwesen wird gepachtet, Aluminiumfertigung dorthin verlegt / Einrichtung einer Unterstützungskasse, die spätere Kreidler-Hilfe.

1935 Fertigungsbeginn Aluminium-Stahlseile /35/36) / Neubau Teilepresserei, Werkzeugbau, Schlosserei, Betriebsmagazin, Luft- und Sonnenbad /Grundstückserwerb in Kornwestheim für das Werk 3.

1936 Entwicklung einer Zinklegierung, Produktion läuft bis 1945 / Bau Betriebsmagazin und Profilzieherei 1937 Im Werk 3 entstehen Gießerei, Eingangsmagazin, Fertigungshalle und Preßwerk 1938 In Zuffenhausen Fertigungsbeginn Gesenkpreßteile aus NE- Metallen / In Kornwestheim Bau Walzwerk, Turbinen- und Kesselhaus, Gaserzeugergebäude, Wasserkühlturm und Gießerei.

1939 Inbetriebnahme des ersten Teiles von Werk 3, Kornwestheim / Aluminiumfertigung wird vom Siegelberg nach Kornwestheim verlegt.

1941 Einrichtung Metallografisches und Spektralanalytisches Labor in Zuffenhausen / Erweiterung Turbinenhaus, Betriebsmagazin und Elektrowerkstatt in Kornwestheim.

1942 Am 28.6.1942 stirbt Firmengründer Anton Kreidler.

1943 Bau Gaserzeugergebäude, spätere Rohpresse.

1945 Betrieb kommt zum Erliegen. Sämtliche Schwermetallvorräte werden von der französischen Besatzungsmacht abtransportiert. Firma kommt unter Treuhändlerschaft.

1946 Werk Kornwestheim wird auf Reperationsliste gestellt und von der amerikanischen Millitärregierung beschlagnahmt 1948 Währungsreform - Fertigungsbeginn Aluminiumblech, Einstellung 1 Jahr später.

1949 Weiterführung der Messingproduktion, die seit 1930 unterbrochen war / Fertigungsbeginn Kupferfeindrähte bis 0,15 mm / Aluminiumverseilerei wird nach Kornwestheim verlegt / Beginn der Entwicklung motorisierter Zweiräder. / Josef Strzelczyk wird neuer Geschäftsführer.

1950 Fertigungsbeginn weicher Blankdraht aus Kupfer / Vom 17.9. - 6.10. Als Chefkonstrukteur verpflichtet Kreidler Hans Hilber, einen Mann, der an Strahljägern bei Messerschmidt gearbeitet und das erste Mikro-Lesegerät in Deutschland gebaut hat. Großtest der neuentwickelten Fahrzeugmodelle (Schweizer Alpenfahrt).

1951 Fertigungsbeginn von Messing-Cotton-Profilen und Messingdraht in Kaltstauchqualität / Zweiter Fahrzeugtest: 10.000 km-Fahrt auf der Solitude / Vorstellung der K 50 auf dem Genfer Salon. Fertigungsbeginn Juli 1951, im Dezember läuft das 1000ste Fahrzeug im Werk 1 vom Band.

1952 Fertigungsbeginn Messinghohlstangen / Neubau Fahrzeugfabrik, Kantine, Küche und Speisesaal in Kornwestheim.

1953 Am 14.11 wird das 50jährige Firmenjubiläum in den Hallen des Kissesbergers Stuttgart gefeiert. / Im April Verlegung von Montage, Lackiererei und Rahmenbau des Fahrzeugwerkes nach Kornwestheim / Im Juni Vorstellung des Modell´s K 51.

1954 Grundstück mit Fabrikgebäuden in Stuttgart-Zuffenhausen wird angemietet / hier findet die Fertigung der Fahrzeugwerkes Platz. Neue Fahrzeugmodelle: Im Januar J 50, IM April R 50 / Einführung der betrieblichen Altersversorgung. Der Kameramann und Weltenbummler, Günter Markert fährt vom 22.2.54 bis zum 8.5.55 mit einem Kreidler R50 Roller rund um die Welt. Vor einer Wüstendurchquerung verabschiedet ihn der arabische Tankwart mit den Worten: "...Allah sei mit dir! Möge er Dir beistehen, daß Du den Euphrat erreichst und Deine Knochen nicht in der Wüste bleichen." Markert kam an. In Japan fuhr er mit dem Roller zum Fuschijama hoch, in Mexiko stellte er mit einem Abstecher zum Popocatepetl durch die dünne Höhenluft und lose Asche wohl einen Höhenweltrekord auf: er erreichte 4.600m.

1955 Kauf der ein Jahr vorher angemieteten Fabrik in Zuffenhausen (Werk 2). Aufbau der Verseilerei im Werk 3. Neues Fahrzeugmodell: J 51/1.

1956 Fertigungsbeginn Messingrohre rund, sechskant und Hohlprofile. Neues Fahrzeugmodell: Amazone. Im Werk 2 wird das Bürogebäude umgebaut und aufgestockt. 1957 Kupferverseilerei von Werk 1 nach Werk 2. Neues Fahrzeugmodell: Florett.

1958 Anbau für Profilzieherei. Verlegung der Fahrzeugmontage, Lackiererei und des Rahmenbaues in das Werk 2. Neues Fahrzeugmodell: Florett Moped. Im März 100.000 Fahrzeug. Karl Krämer wird Kaufmännischer Geschäftsführer. Max Steinlein Technischer Geschäftsführer.

1960 Fertigungsbeginn Kupferfeindrähte bis 0,06 mm. Wohnheime für Gastarbeiter werde erstellt. Teil der Messingfertigung ins Werk 3 verlegt. Neues Fahrzeugmodell: Florett Mokick.

1961 Kauf der Firma Metallwerke Lanenau, seitdem Tochtergesellschaft. Neue Fahrzeugmodelle: Florett Super und Florett 4-Gang, beides Kleinkrafträder. 1962 Fertigungsbeginn von Voll-und-Hohlprofilen aus Aluminiumlegierung für Architektur und sonstige Bauzwecke. Im Werk 3 Erweiterungsbau für Messingfertigung.

1963 Dip.-Ing. Alfred Kreidler legt am 31.5. die Geschäftsführung nieder und übernimmt Vorsitz im Aufsichtsrat- Neues Fahrzeugmodell: Florett Mokick mit Fußschaltung. H.G. Anscheidt ´63 auf der Solitude. H.G. Anscheidt 1964 Gründung der Feinmetall GmbH, seitdem Tochtergesellschaft.

1965 Baubeginn im Werk. Neue Fahrzeuge: Florett Kleinkraftrad mit 5-Gang. Florett TS. Weltrekordfahrt in Utah/USA. Als Weltrekord wird der Mittelwert mit 210.634 Km/h anerkannt. 1966 Inbetriebnahme von Werk 4 (Messingstangen und Messingprofile). Neues Fahrzeugmodell: Florett GT 1967 Neues Fahrzeugmodell: Florett RS 5- Gang 1968 Neues Fahrzeugmodell: Florett TM. H.G. Martin wird Geschäftsführer für Finanzen und Verwaltung 1969 Erstellung der Krupp Traglufthalle im Werk 3. Neue Fahrzeuge Kreidler Mofa und Moped 1970 Verlegung eines Teiles der Messingdrahtfertigung nach Ringen ins Werk 4. Im Werk 1 Bau einer Entstaubungsanlage für die Gießereiabgase.

1971 Erhöhung des Stammkapitals um & auf 12 Mio DM. Änderung des Firmennamens in " Kreidler Werke GmbH ". Gliederung in Metallwerke und Fahrzeugwerke. Neues Modell: 4-Gang Mokick. Kreidler wird Weltmeister in der 50 ccm Klasse mit Jan de Vries 1973 Fertigungsbeginn Pressteile aus Kupfer. Kreidler zum zweiten mal Weltmeister mit dem Niederländer Jan de Vries Vizeweltmeister Herbert Rittberger 1974 Dip.-Ing. Alfred Kreidler begeht 50. Unternehmerjubiläum. Wieder Weltmeister in der 50ccm Klasse mit Henk van Kessel 1975 Neues Modell: Kreidler Flory und mit dem Spanier Angel Nieto Weltmeister 50 ccm 1976 Das ein-millionste Fahrzeug läuft vom Band. Neubau Fahrzeuglagerhalle und Versandanlage im Werk 3. Bau einer Stranggußanlage für Gußstangen im Werk 1. w. Herrenknecht wird Technischer Leiter. Rudolf Kunz, mehrfacher deutscher Meister.

1977 Fertigungsbeginn stranggegossener Gußstangen aus Messing. Neuer Geschwindigkeitsrekord wird von einem Niederländischen Team aufgestellt. Der Rekord von ´65 wird auf 221,5861 km/h hochgeschraubt. Fahrer ist Henk van Kessel.

1978 Feier des 75jährigen Firmenjubiläums am 31.10 in der Liederhalle Stuttgart. L. Mertens wird Geschäftsführer für Finanzen und Verwaltung. 1979 Weltmeister in der 50 ccm Klasse mit dem Italiener Eugenio Lazzarini 1980 Neues Modell: Kreidler Mustang 80, im Herbst folgt die Kreidler Florett 80 und ein neuer Weltmeistertitel: Eugenio Lazzarini auf Iprem-Kreidler 1981 Am 20 Januar melden die Kreidler Werke GmbH das gerichtliche Vergleichsverfahren an. Ende März Verkauf der Kreidler Fahrzeug GmbH an die Willner Gruppe. Neuer Firmenname: Kreidler Fahrzeuge GmbH & Co KG. Neues Modell Kreidler Mustang 50, im Herbst Kreidler Florett 80 E ( Economy ) - Im April wird das Projekt Joker gestartet, eine 80 ccm Kreidler mit liegendem Zylinder und Target Design. Der Prototyp ist im Oktober fertig.

1982 Am 1 Februar wird beim Amtsgericht das Vergleichsverfahren beantragt. Am 12 März wird das Konkursverfahren eröffnet und die Produktion kurz darauf stillgelegt. Am 2 April um 11.43 lief die letzte "echte" Kreidler vom Band. Kreidler wird mit dem Schweizer Stefan Dörflinger Weltmeister. Kreidler aus dem Rennen Die Stuttgarter Kreidler Werke sind pleite, Folge jahrzehntelanger Mißwirtschaft. Auch für den florierenden Fahrzeugbau kann dies das Aus bedeuten. Morgens um sieben schien die Welt bei Kreidler in Stuttgart-Zuffenhausen noch in Ordnung. Am 20 Februar 1981 strömten die Kreidler Arbeiter wie immer durch die Werkstore und verteilten sich auf die Arbeitsplätze. Noch kündete nichts davon, daß es der schwärzeste Freitag in der Geschichte der Firma Kreidler werden sollte, die 1903 als Familienunternehmen gegründet wurde, 1949 mit der Produktion von Fahrzeugen begann, 1976 das einmillionste Fahrzeug vom Band laufen ließ und fünf Markenweltmeisterschaften, vier Fahrer-WM-Titel und Geschwindigkeitsrekorde in der 50ccm Klasse sammelten, und dessen Kleinkrafrtrad Kreidler Florett der Jugendtraum ganzer Generation wurde. Das änderte sich schlagartig um halb zehn Uhr. Die Geschäftsführung rief den Betriebsrat zu sich. Die Hauptrolle in dem nun folgenden Drama spielt nun der kaufmännische Geschäftsführer der Kreidler Werke, Hans Börger. Ohne Umschweife erklärt er den Anwesenden, daß die Firma beim Amtsgericht in Stuttgart-Bad Cannstatt einen Liquidationsvergleich beantragt habe, alle Arbeitnehmer außer den Prokuristen entlassen seinen und sie sich um Arbeitslosenunterstützung bemühen sollten. "Es war für uns ein Schlag ins Gesicht. Wir kamen uns verschaukelt vor", beschreibt der Betriebsratsvorsitzende Herbert Kurka den ohnmächtigen Zorn seiner Kollegen. Dann wies Börger den Betriebsrat noch darauf hin, daß er über dieses Gespräch zu schweigen hätte. Dies wäre seine Pflicht. Der Betriebsrat indes informierte umgehend die Kollegen. Im Werk und vor den Toren spielten sich daraufhin erschütternde Szenen ab. Börger übernahm in diesem Trauerspiel auch Regie und hatte als Komparsen eine Abteilung der Stuttgarter Polizei kommen lassen. Sie sollte auf sein Geheiß das Werksgelände vor den eigenen Angestellten schützen, sie am Betreten des Firmengeländes hindern und auch dem Betriebsrat untersagen, sich auf Kreidler Terrain zu beraten. Von dem plötzlichen Kreidler-Kollaps waren vor allem die drei Metallwerke betroffen. Die beiden Stuttgarter Stammhäuser stellte ausschließlich Halbzeuge aus Aluminium und Messing her, ebenso wie das kleine Werk im westpfälzischen Werf. Von den 1400 Kreidler-Angestellten arbeiteten über 900 in diesen drei Werken. Die in Kornwestheim bei Stuttgart hergestellten Mofas, Mopeds und Kleinkrafträder geben nur 420 Menschen Arbeit. Der plötzliche Niedergang der Firma Kreidler überraschte selbst Insider. Während es vor allem mit dem Absatz der Messingproduktion durch die verschärfte Konkurenz auf dem Markt Probleme gab, florierte der Zweiradverkauf einigermaßen.

1983 Weltmeister in der 50 ccm Klasse mit Stefan Dörflinger 2000 Neuer Rekord: Kreidler schlägt den EuroNight der DB auf der Stecke Hamburg - Wien Quellenangaben: 75 Jahre Kreidler/Kreidler Werke GmbH, Stuttgart-Zuffenhausen Motorrad 6/81 Magazin Günter Markert 1956 Die Welt war meine Straße/DVA-Stuttgart Kreidler Pressestelle

 
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